Eine Frage, die mir hier im Laden wirklich oft gestellt wird: "Kann ich meine Nummer eigentlich mitnehmen, wenn ich den Anbieter wechsle?" Die Antwort ist: Ja, klar — und es ist weniger kompliziert, als viele denken.
Ich erzähle dir mal, wie das ganze Prozedere läuft. Und ehrlich gesagt: Wenn du es richtig machst, sparst du dir später Kopfschmerzen.
Was ist Portierung überhaupt?
Portierung ist im Grunde das Recht, deine Handynummer bei einem Anbieterwechsel zu behalten. Das ist in Deutschland seit 2002 möglich — also nicht gerade eine neue Sache. Trotzdem gibt es immer noch Leute, die denken, sie müssen eine neue Nummer nehmen, wenn sie zu Telekom, o2, Congstar oder wem auch immer wechseln. Müssen sie nicht.
Der Knackpunkt ist nur: Man muss die Portierung aktiv beantragen. Sie passiert nicht automatisch. Das ist auch der Punkt, wo viele stolpern.
So funktioniert's: Der praktische Weg
Du hast dich also entschieden, dass du von deinem jetzigen Anbieter weg willst. Vielleicht weil der Tarif zu teuer geworden ist, oder weil dich hier bei uns in Chemnitz jemand besser beraten hat.
Erster Schritt: Du schließt einen neuen Vertrag mit dem neuen Anbieter ab. Das machen wir hier im Shop mit dir zusammen, ob das jetzt Telekom, o2, Congstar oder einer der anderen ist. Dabei teilst du dem neuen Anbieter mit, dass du portieren möchtest. Das ist wichtig. Echt jetzt.
Zweiter Schritt: Der neue Anbieter kümmert sich um den Rest. Er braucht von dir die Mitteilung zur Portierung — die sogenannte "Portierungserklärung" — und dann kontaktiert er deinen alten Anbieter. Das ist rechtlich festgelegt, und die Anbieter müssen da mitziehen.
Dritter Schritt: Warten. Das ist vielleicht das Nervigste, aber auch das ist normal. Die Portierung dauert in der Regel zwei bis vier Wochen. Manchmal schneller, manchmal etwas länger. In dieser Zeit funktioniert deine alte Nummer noch normal. Du wechselst nicht plötzlich mitten im Prozess ohne Netz da.
Was du wissen solltest
Ein paar Dinge sind wichtig: Dein alter Vertrag muss beendet sein, bevor die Portierung abgeschlossen wird. Das ist kein Problem, wenn die Kündigungsfrist eingehalten ist. Aber wenn du noch drei Monate Laufzeit hast, musst du entweder warten oder die Kündigung mitziehen.
Auch: Du brauchst Zugang zu deinem Kundenkonto beim alten Anbieter, um die Portierungserklärung zu unterzeichnen. Manche Anbieter machen das auch per Post, aber digital geht's schneller.
Und noch was — wenn du gerade einen neuen Vertrag mit Handy-Finanzierung abschließen möchtest und gleichzeitig portieren willst, ist das völlig normal. Das läuft parallel. Viele denken, das geht nicht. Geht es aber.
Das häufigste Problem
Weißt du, was ich in meiner Zeit hier im Laden am meisten sehe? Leute, die vergessen haben, dass die Portierung läuft. Sie bekommen eine neue SIM-Karte vom neuen Anbieter, stecken sie rein, und wundern sich, dass die alte Nummer noch nicht funktioniert. Das ist kein Fehler. Das ist einfach normal. Die Portierung braucht ihre Zeit.
Eine Stammkundin letzte Woche ist mit ihrer neuen SIM reingegangen und hat sich gefragt, warum ihre Nummer noch auf der alten SIM funktioniert. Ich hab's ihr erklärt: Bis die Portierung durch ist, sind einfach beide Nummern aktiv. Irgendwann schaltet die alte Nummer ab, und nur die neue ist da. Fertig.
Brauchst du Hilfe?
Honest: Bei uns im Shop helfen wir dir gerne durch den ganzen Prozess. Wir erklären dir, was du unterschreiben musst, wann welcher Schritt kommt, und wir beantworten deine Fragen. Das ist kostenlos und Teil unseres Service.
Komm einfach montags bis samstags zwischen 10 und 20 Uhr bei uns vorbei — wir sitzen hier im Galerie Roter Turm am Neumarkt 2 im Zentrum. Oder ruf uns kurz an unter 0371 36758836, wenn du vorher noch Fragen hast. Auch WhatsApp geht unter der gleichen Nummer.
Nummernmitnahme ist kein Hexenwerk. Mit den richtigen Infos und dem richtigen Anbieter läuft's einfach durch.